Das rote Meer

Viele Menschen zieht es ans Meer. Andere zieht es weit raus aufs Meer. Seemänner. Für die das Meer wie ein zu Hause ist.

Doch es gibt auch die, die raus schippern und das Meer rot färben. Sie ziehen mit ihren Kuddern hinaus aufs Meer, um wehrlose Tiere zu jagen. Sie jagen sie und fangen sie ein. Für Geld. Für schmutziges Geld töten sie die Tiere, die nicht in ihr Raster passen. Sie schlachten die Tiere noch im Meer. Blut strömt aus und färbt das Meer rot. Manchmal erwischen sie eine Delfin-Mama. Sie trägt ihr Junges noch im Bauch. Aber sie schlachten weiter. Es stört sie nicht einmal. Weil sie nur das Geld sehen, was sich damit verdienen lässt.

Mancher Delfin bleibt am Leben. Auch mancher Wal. Sie findet man später in einem Freizeitpark wieder. Und was tut der Mensch? Er geht da hin. Er sieht sich an, was diese Tiere alles gelernt haben. Nicht einer der dort sitzt fragt sich, ob diese Tiere das auch in freier Wildbahn tun würden. Nein sie tun es nicht. Kein Wal und kein Delfin, der tagtäglich seine Runden im Meer zieht ist auf der Suche nach einem Reifen oder einem Ball. Wenn überhaupt sucht er Futter, damit er den nächsten Tag noch überlebt.

So lange Menschen Tiere schlachten, so lange Menschen sich Künststückchen von Tieren an schauen. Egal wo auf dieser Welt. So lange färbt sich das Meer immer wieder rot. Rot durch die mordenden Hände der Menschen.

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